akadalymentes

  • Bibliothek
    Unsere renovierte Bibliothek wurde am 13. April 2013 von der Schriftstellerin Anna Jókai eröffnet.
  • Kindergartenmus.
    Das landesweit einzige Kindergartenmuseum bietet den Besuchern einen Einblick in die Geschichte der Kindergärten Ungarns.
  • „Százszorszép“
    Die 1979 gegründete Tanzgruppe möchte die Tanztraditionen der Bewohner des Karpatenbeckens vermitteln hat sich deren Bewahrung zum Ziel gesetzt.
  • Eventmanagement
    Eine der Hauptaufgaben des 2011 gegründeten Zentrums besteht in der Organisation von Veranstaltungen der Selbstverwaltung und der Stadt.

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Die Bibliothek ist eröffnet!

Unsere renovierte und an einen neuen Ort umgezogene Bibliothek wurde von der Schriftstellerin Anna Jókai feierlich eröffnet. Die Kossuth-Preisträgerin sprach weihevoll und mit Humor über die Unvergänglichkeit des Lesens und der Bücher.

Anna Jókai nimmt unermüdlich an landesweiten Veranstaltungen teil, nimmt zahlreiche Einladungen von Ortsgemeinden an und auch die Einwohner von Martonvásár begrüßte sie in ihrer Eröffnungsansprache bereits als alte Bekannte. Mit Hilfe einer Ausschreibung konnte die modernisierte und gut ausgestattete Bibliothek im denkmalsgeschützten Schlosskindergarten einziehen und erwartet nun ihre zukünftigen Leser mit vielseitigen Programmen. Vom Bürgermeister Dr. Tibor Szabó wurden die Anwesenden nur mit einigen wenigen Worten begrüßt, wonach er das Terrain lieber der Schriftstellerin mit ihrer natürlichen und ungezwungenen Art überließ. Wie üblich improvisierte Anna Jókai eine aktuelle, lebendige und zuversichtliche Ansprache, mit der die heutzutage nicht so häufige Veranstaltung teils mit spitzem, teils mit traurigem Humor verfeinert wurde.
„Was einst in der Kultur als gut galt, sollten wir nicht unter wirtschaftlichen Zwang pressen”, warnte sie ihre Zuhörer, wobei sie sich insbesondere an die Jüngsten wandte. – Auch heute hat die Bibliothek einen hohen Wert, hauptsächlich deshalb, weil die neu erscheinenden Bücher teuer sind und es sich nicht jeder leisten kann, sie zu kaufen. Hauptpersonen einer Leihbücherei sind die Bibliothekarin oder der Bibliothekar selbst, denn sie wirken in gewisser Hinsicht auch ein bisschen als Psychologen und erkennen aus ein paar Sätzen, was sie dem anfragenden Leser empfehlen können.

Die Schriftstellerin berichtete, dass sie sich einmal in eine Peepshow verirrt hatte, die in einem früheren Buchgeschäft untergebracht war, das ihr gut bekannt war und in dem sie jahrzehntelang eingekauft hatte. Die leises Gelächter hervorgerufene Story kann auch als zeitgeschichtliche Anekdote aufgefasst werden, musste sie anerkennen. Neben Einkaufszentren und Banken können wir auch nicht auf Kulturstätten verzichten, denn die einzelnen Kunstwerke verleihen Kraft und Halt, betonte sie. Uns interessieren nicht die künstlichen Geschichten über Stars, die wir nach dem Lesen während der Fahrt aus dem Zugfenster werfen, sondern eher etwas, von dem es sich lohnt, dass wir es auch zum zweiten Mal in die Hand nehmen, umschrieb die Schriftstellerin das Wesen des Buches – hier und heute.
Es reicht jedoch nicht aus, die Bücher zu schreiben, man muss sie auch den Menschen näher bringen, und zwar nicht nur in ihre Hände geben, sondern auch ihr Herz damit berühren, formulierte die trotz ihrer Lebensjahre außerordentlich dynamische, agile Sprecherin und Persönlichkeit des öffentlichen Lebens, Anna Jókai, von ihrer subjektiven Meinung angespornt. Letztendlich wünschte sie uns allen, dass wir – wenn unser Gemüt von Schmerzen oder Traurigkeit geplagt wird – solch ein Buch finden werden, das uns tröstet und uns hilft: „Lieber Gott, vielleicht bin ich doch nicht allein!” Im Schein der sich aufraffenden Sonnenstrahlen spielte die Gruppe „Csintekerintő” [auf Deutsch etwa: Hübsche Umdrehungen] für das Publikum, hauptsächlich für die Kinder, die jeden Tag in der Bibliothek erwartet werden. Die Leiterin des „Brunszvik-Beethoven” Veranstaltungszentrums und Bibliothek, Zsuzsanna Pfiffer, legte den Besuchern dar, wie es gelungen ist, die Tugenden des ehrwürdig schönen Gebäudes mit den Dienstleistungen der modernsten Infrastruktur zu vereinen.

Melinda Zsohár





Kontakt

Sitz/ Bibliothek
2462 Martonvásár, Dózsa György út 13.

Niederlassungen
Tanzgruppe „Százszorszép” [Tausendschön]: Beethoven tér 1
Kindergartenmuseum: Brunszvik út 2
Veranstaltungsbüro: Straße „Szent László” 20.

Betreiber
Selbstverwaltung der Stadt Martonvásár

Kontaktadressen

Zsuzsanna Pfiffer, Leiterin der Einrichtung und Dirigentin
Tel: 06 20 484 9955,
e-mail: bbkozpont@martonvasar.hu

Orsolya Konrádné Papp, Bibliothekarin
Tel: 06 22 460 039,
e-mail: konyvtar@martonvasar.hu

Frau László Botond Vajda, Bibliothekassistentin
Tel: 06 22 460 039,
e-mail: konyvtar@martonvasar.hu

Katalin Hambalkó, Museumsaufsicht
Tel: 06 22 569 518,
e-mail: ovodamuzeum@martonvasar.hu

Gergely Miklós, Museologe
Tel: 06 22 569 518,
e-mail: ovodamuzeum@martonvasar.hu

Árpád Nagy, Kommunikationsspezialist
Tel: 06 20 625 0014,
e-mail: kommunikacio@martonvasar.hu

Mrs. András Tóth, Verwaltungsmitarbeiterin
Tel: 06 20 941 8319,
e-mail: martoninyar@martonvasar.hu